Bayern-Frust und Schiri-Ärger: Finaltraum platzt gegen PSG

Bayern-Frust und Schiri-Ärger: Finaltraum platzt gegen PSG

Bayern Münchens


Bayern Münchens Traum vom Champions-League-Finale ist geplatzt. Nach dem spektakulären 4:5 im Hinspiel reichte den Münchnern im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain nur ein 1:1 – zu wenig für den Einzug ins Endspiel. PSG steht damit zum zweiten Mal in Folge im Finale der Königsklasse und trifft am 30. Mai in Budapest auf Arsenal.

Latest trending news

Dabei begann die Partie aus Sicht der Bayern denkbar schlecht. Bereits in der 3. Minute brachte Ousmane Dembélé die Gastgeber nach einem starken Zusammenspiel zwischen Khvicha Kvaratskhelia und Fabián Ruiz früh in Führung. Bayern hatte zunächst Probleme, fand dann aber besser ins Spiel. Luis Diaz sorgte erstmals für Gefahr, vergab jedoch knapp.

Großen Gesprächsstoff lieferte Schiedsrichter Joao Pinheiro. Mehrere strittige Szenen sorgten bei den Bayern für Ärger. Besonders ein möglicher Platzverweis gegen PSG-Spieler Nuno Mendes sowie eine Handspielszene im Strafraum führten zu Diskussionen. Sportvorstand Max Eberl zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden: „Für mich war das ein Handspiel.“ Auch Jonathan Tah kritisierte die Regelauslegung, wollte die Niederlage aber nicht allein am Schiedsrichter festmachen.

Sportlich blieb PSG dennoch die gefährlichere Mannschaft. Die Franzosen kontrollierten das Tempo der Partie clever und setzten immer wieder Nadelstiche über schnelle Konter. Bayern hatte zwar mehr Ballbesitz, fand aber kaum Wege durch die kompakte Defensive der Pariser.

Die Einwechslung von Alphonso Davies brachte kurzzeitig neuen Schwung, doch echte Dauerdruckphasen blieben aus. Manuel Neuer hielt die Münchner mit mehreren starken Paraden lange im Spiel und bewahrte sein Team vor der Vorentscheidung.

Erst tief in der Nachspielzeit traf Harry Kane zum 1:1-Ausgleich und ließ die Hoffnung noch einmal aufleben. Doch der Treffer kam zu spät. PSG brachte das Ergebnis über die Zeit und machte den Finaleinzug perfekt.

Nach dem Abpfiff zeigte sich Joshua Kimmich trotz der Enttäuschung kämpferisch: „Das wird uns nicht umwerfen. Ich habe das Gefühl, dass wir mit dieser Mannschaft die Champions League gewinnen können.“ Manuel Neuer hingegen vermisste vor allem die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor: „Wir waren heute keine Killer.“

Previous Post Next Post

Ads

Smartwatchs

Update cookies preferences